• Gesunder Schlaf – auf die Kissen kommt es an

    Wer unter Schlafproblemen leidet, sollte sich unbedingt auch mal seine Kissen anschauen. Was viele nämlich nicht wissen: Das falsche Bettzeug kann den Schlaf ganz erheblich stören! Beim Kauf von Kopfkissen und Decken kann der Verbraucher einiges falsch machen. Vielfach werden Kunden gar nicht richtig beraten und kaufen Matratzen und Kissen ein, mit dem sie am Ende nicht glücklich werden. Die Matratze ist zu weich, die Kopfkissen sind zu hart. Verständlich, dass der erholsame Schlaf nun ausbleiben wird.

    Wer auf Nummer sicher gehen will, der plant für den Matratzen- und Kissenkauf viel Zeit ein – Probeliegen heißt die Devise! Und bis das richtige Bettzeug gefunden ist, können durchaus schon mal ein paar Stunden vergehen.

    Während viele Verbraucher dem Matratzenkauf noch ein recht großes Augenmerk widmen, ist dies bei Kissen und Decken meist nicht mehr der Fall. Es werden Billig-Kissen, Sonderangebote und Artikel von No-Name-Herstellern gekauft. Einerseits nachvollziehbar, schließlich kostet schon die Matratze mehrere Hundert Euro. Doch wer so vorgeht, schadet seiner Gesundheit! Die Folge: Nackenschmerzen, schiefe Schultern, Kopfschmerzen. Schon morgens fühlt man sich gerädert – und dass, obwohl man ja eigentlich ausgeschlafen sein sollte.

    Eingeklemmte Nerven durch falsche Kopfkissen

    Keine Frage – Kissen ist nicht gleich Kissen! In den orthopädischen Praxen mehren sich die Patienten, die über extreme Nackenprobleme klagen. Die Diagnose erfolgt meist schnell: HWS-Syndrom und/oder eingeklemmte Nerven. Natürlich ist mangelnde Bewegung und das tägliche Sitzen am Computer ein Grund für die Beschwerden. Es sind vielfach jedoch auch die falschen Kissen, die einen erholsamen Schlaf unmöglich werden lassen und die allerlei Krankheiten verursachen.

    Schlafkissen

    Bildquelle: laziro.eu

     

    Kopfkissen haben die Funktion, beim Schlafen den Nacken zu stützen. Ist das Kissen zu weich, drücken Wirbelkörper gegeneinander, weil die Halswirbelsäule durchhängt. Ist dies der Fall, wird die Muskulatur rund um die betroffenen Wirbel aktiv, schließlich muss der Kopf gehalten werden – die Folge: Verspannungen im Hals- und Nackenbereich.

    Welches Bettzeug soll es sein?

    Doch nicht nur die Kopfkissen sind es, die für einen gesunden Schlaf sorgen sollen. Auch Bettdecken sind wichtig. Synthetik-Produkte beispielsweise sorgen für eine erhöhte Schweißproduktion, sodass ein häufiges Aufwachen in der Nacht nicht unüblich ist.

    Es gibt unzählige Varianten – mit Gänsefedern, Halb- und Volldaunen, aus Alpaka und kochfester Baumwolle. Hier entscheiden stets der persönliche Geschmack und die Ausgangsvoraussetzungen. Wer beispielsweise unter Allergien leidet, der ist mit Alpakadecken und denen aus Baumwolle meist besser bedient, als mit Federbetten. Und da Federbetten deutlich häufiger ausgetauscht werden sollten, spielt hier auch der Kostenfaktor eine große Rolle.

    Auch bereits bestehende gesundheitliche Probleme lassen sich mit den richtigen Kissen deutlich verbessern. Wer beispielsweise unter Bluthochdruck oder Atemerkrankungen leidet, sollte nicht auf ein dickes Kissen zurückgreifen, sondern auf eins, das flach ist. Gleichzeitig sollte jedoch das Lattenrost im Kopfbereich etwas höher gestellt werden. Viele Verbraucher wissen das nicht und kaufen sich ein dickes, schweres Kissen, damit der Kopf erhöht liegt. Falsch, wie Fachleute meinen.

    Weitere Maßnahmen, die den Schlaf verbessern können

    Ist die Wahl der Kissen und Bettdecken geklärt, können weitere Maßnahmen getroffen werden, um einen erholsamen und gesunden Schlaf zu fördern. So ist es beispielsweise sehr sinnvoll, im Schlafzimmer Duftsäckchen auszulegen. Lavendel hat sich hier am besten bewährt, denn Lavendel beruhigt – für die Nacht somit perfekt geeignet. Lavendel-Duftkissen können selbst hergestellt werden, wenn man im heimischen Garten Lavendel ausgepflanzt hat. Nach dem Verblühen der Pflanze lassen sich die Blüten schnell abstreifen und zu Duftsäckchen verarbeiten. Wem dies zu viel Arbeit ist, kann diese Produkte jedoch auch für wenig Geld im Handel erwerben.

    Fenster auf!

    Auch die Raumtemperatur spielt eine große Rolle, wenn es um gesunden Schlaf geht. Überheizte Räume sollten unbedingt vermieden werden! Vor dem Zubettgehen kann kurz gelüftet werden, damit die Temperatur sinkt. Viele haben das Fenster aber auch die ganze Nacht auf, um so von frischer Luft profitieren zu können. Wem dies jedoch zu kalt erscheint, der kann sich mit einem Alpaka-Wärmekissen behelfen. Auch diese gibt es im Handel günstig zu kaufen.

    Wer nachts nicht gut schlafen kann und morgens wie gerädert aufsteht, hat also viele Optionen offen, zu einem gesunden Schlaf zu kommen. Wer die Tipps hinsichtlich Kissen und Bettdecken beachtet und die Räumlichkeiten so gestaltet, dass ein gutes Klima vorherrscht, der tut schon einiges dafür. Ingesamt sollten alle Maßnahmen jedoch nach individuellen Kriterien gewählt werden. Kein Mensch gleicht dem anderen und so ist guter Schlaf immer auch von persönlichen Dingen abhängig.

    Weiter. Quellen:
    www.laziro.eu
    http://gesundheit.nrw.de

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